Oregano
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Home / Pflanzen / Oregano

  • Standort
  • Sonnig
  • Empfindlichkeit
  • -10°C bis 35°C
  • Gießen
  • mäßig
  • Nährstoffbedarf
  • Schwachzehrer
  • Wuchshöhe
  • 40cm bis 65cm
  • pH-Wert
  • pH 8 bis pH 10

Mediterraner Oregano

Oregano benötigt einen sonnigen Standort und sollte erst gegossen werden, wenn die Erde vollständig getrocknet ist. Die Pflanze gehört zu den Schwachzehrern und benötigt max. einmal im Jahr eine Düngergabe. Temperaturen von -10°C bis 35°C verträgt die Pflanze problemlos. Eine Vermehrung ist über Samen (Lichtkeimer), Stecklinge oder durch Teilung möglich.

Die Oreganopflanze ist ein Gewürz- und Heilkraut und ursprünglich in der Mittelmeerregion beheimatet. Seine Blätter und die Blüten sind essbar und haben einen sehr würzigen Geschmack. Das Gewürz ist eine Bienenweide und hilft als Heilkraut gegen Magen-Darm-Beschwerden und Atemwegserkrankungen.
Die Pflanze blüht Mitte des Sommers mit weißen, kleinen Blüten (Lippenblüten) und bildet danach Samenkapseln aus, welche das Saatgut enthalten.

Häufig werden Oregano (Origanum Vulgare) und Majoran (Origanium majorana) verwechselt. Sie gehören zwar zur gleichen Pflanzengattung Origanium und sind daher miteinander verwandt, unterscheiden sich jedoch in Bezug auf Aussehen, Geschmack und Winterhärte.

Oregano
Oregano hat feine, behaarte Blätter
Majoran
Majoran hat glatte, dünnere Blätter

Unterschiedliches Aussehen
Oregano hat fein behaarte Blätter, während die des Majoran glatt und eher oval sind.

Unterschiedlicher Geschmack
Oregano besitzt ein intensiveres, herberes Aroma, gegen das der Geschmack des Majoran eher mild und süßlich wirkt. Verwendet wird Oregano häufig als einziges Gewürz, während hingegen Majoran sich für Gewürzmischungen anbietet.

Unterschiedliche Pflege
Im Gegensatz zum Oregano reagiert Majoran auf kalte Temperaturen empfindlich und ist nicht winterhart.

Standort

  • Sonnig
    Die Pflanze ist an sehr raue Bedingungen angepasst und übersteht auch den Winter im Freien gut.
  • Mäßig gießen
    Staunässe sollte vermieden werden, allerdings muss die Pflanze regelmäßig gegossen werden, damit die Blätter nicht vertrocknen.
  • Bodenbedingungen
    Die Pflanze bevorzugt einen trocknen Boden und mit lockerer, durchlässiger Erde. Die Erde kann mit Sand und Steinen gemischt werden und sollte eher nährstoffarm sein – ab und zu kann etwas kalk durch geriebene Eierschalen auf die Erde gestreut werden. Der pH-Wert sollte zwischen 8 und 10 liegen.
  • Umgebung
    Freiland: ganzjährig
    Gewächshaus: ganzjährig

Oregano
Die Blüten des Oregano ziehen Bienen an

Düngung

  • Schwachzehrer
    Zeitraum: im Frühjahr
    Es kann 1 – 2 mal im Frühling gedüngt werden, dies ist jedoch nicht zwingend notwendig.
  • Dünger
    Es eignen Hornspäne, Kompost oder ein Bio-Flüssigdünger. Ab und zu können zerriebene Eierschalen auf die Erde gestreut werden, damit der Boden etwas kalkhaltiger wird.
Oregano
Oregano ist eine winterharte Heilpflanze und recht anspruchslos

Nachbarn

Es gibt verschiedene Pflanzen, die einander in ihrem Wachstum fördern oder behindern können. Diese nennt man gute bzw. schlechte Nachbarn. Mehr dazu findet ihr in unserem Artikel über Mischkultur – Gute und schlechte Nachbarn.

Überwinterung

  • Rückschnitt
    Ein Rückschnitt sollte jährlich im Herbst stattfinden, damit der Oregano im nächsten Frühjahr wieder kräftiger austreiben kann. Die Temperaturen sollten nachts noch nicht zu kalt werden, da die Pflanze sonst unnötigem Stress ausgesetzt wird.
  • Überwinterung
    Eine Überwinterung ist bei den meisten Arten nicht nötig, da die Pflanze sehr robust ist.
Oreganoq
Triebe des Oregano

Vermehrung

Die Vermehrung kann, wie bei den meisten Kräuterpflanzen, auf drei Arten stattfinden.
Es empfiehlt sich eine Stecklingsvermehrung.

Die Anzucht empfiehlt sich ab März im Haus, erst ab Mitte Mai dürfen die Pflänzchen nach draußen, wenn die Temperaturen über 10°C liegen.

Wie?
Oreganosamen benötigen zum Keimen Licht (Lichtkeimer).
Es gibt zwei Arten die Samen zum keimen zu bringen:
1. Möglichkeit: Die Samen auf ein nasses Küchenpapier streuen und dies mit einem weiterem feuchten Küchenpapier bedecken.
Die Blätter sollten über mehrere Tage feucht gehalten werden, bis die Samen gekeimt sind und in die Erde gepflanzt werden können.
2. Möglichkeit: Die Samen werden auf Erde gestreut und leicht angedrückt.
Vorsichtig bewässern und darauf achten, dass die Erde nie komplett austrocknet.

Als Anzuchtschälchen eignen sich alte Eierkartons (diese verrotten und können daher mit eingepflanzt werden), Frischkäse-Verpackungen, Sahnebecher oder andere Plastikverpackungen, die vorher gereinigt wurden.

Die Stecklingsvermehrung kann ganzjährig stattfinden, die besten Bedingungen dafür sind jedoch im Frühjahr gegeben.

Wie?
Es werden etwa 5 – 10 cm lange, leicht verholzte Triebe des Oregano geschnitten, die untersten Blätter entfernt und die Stecklinge in ein Glas mit Wasser gestellt. Dort bewurzeln sie innerhalb weniger Tage und können in Erde gepflanzt werden.

Auch die Vermehrung durch Teilung kann ganzjährig stattfinden, wobei auch hier die besten Bedingungen im Frühling gegeben sind.

Der Wurzelballen des Oregano wird vorsichtig auseinandergezogen und beide Hälften und unterschiedliche Töpfe gepflanzt.

Oregano
Stecklingsvermehrung ist nicht nur bei Oregano möglich

Ernte

  • Ab wann ernten
    Oregano kann laufend geerntet werden. Einen besonders intensiven Geschmack haben die Blüten der Pflanze.
  • Samengewinnung
    Sobald die Blüten braun und vertrocknet sind, können die Stiele abgeschnitten werden und vorsichtig auf ein helles Küchenpapier gelegt und dort getrocknet werden. Dort werden die Blüten geöffnet und die Kerne fallen heraus.
  • Verwendung
    Am besten kann das kraut in getrocknetem Zustand verwendet werden, da der Geschmack durch das Trocknen intensiver wird.
    Frisch geernteter Oregano schmeckt milder.
  • Aufbewahrung und Haltbarkeit
    Oregano kann am besten getrocknet werden.
    Tipps für andere Kräuter finden sich in unserem Ideenartikel: Kräuter haltbar machen auf 5 verschiedene Arten.

Oregano
Oregano sollte getrocknet und so haltbar gemacht
werden, da sich der Geschmack des Krauts
durch das Trocknen intensiviert

Krankheiten & Schädlinge

Je gesünder die Pflanze ist, umso weniger wahrscheinlich ist ein Schädlingsbefall. Eine Bepflanzung an einem etwas windigeren Ort oder ein gemeinsamer Topf mit Salbei und / oder Rosmarin können vorbeugend helfen, indem sie die Pflanze stärken.

  • Fleckige Blätter, verkümmertes Wachstum
    Bei näherer Betrachtung findet man weiße oder hellgrüne Insekten mit Flügeln, die sehr schnell fliegen / springen können. Hierbei handelt es sich meistens um Zikaden.
    Es kann helfen die Pflanze regelmäßig einzusprühen oder den Standort des Oregano zu wechseln.

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